Coatesville und mehr…

Der Ort Coatesville wurde in 2011 bekannt, als der dort lebende Internetunternehmer Kim Dotcom nach einer polizeilichen Durchsuchung seiner „Dotcom Mansion“, die Schlagzeilen der Zeitungen dominierte. Auch heute noch sind die Auffahrt zur Villa, und die lebensgroßen afrikanischen Tierskulpturen auf dem Hügel dahinter, ein beliebtes Fotomotiv. Aber natürlich hat Coatesville viel mehr als das zu bieten. Der Ort befindet sich etwa 10 Minuten nördlich von Albany, einem rasant wachsenden Vorort von Auckland und als Shopping-Mecca bekannt (große Einkaufszentren eher als kleine Boutiquen).

Hier ein paar Tipps für einen Tagesausflug nach Coatesville:

Beginnen Sie mit einem entspannten Frühstück oder Brunch entweder im Fernielea Café oder im Black Cottage Café, welche beide nebeneinander am Coatesville Riverhead Highway liegen. Beide Cafés bieten ausgezeichnetes Essen und sind bekannt für ihren guten Service. Das Fernielea ist besonders bei Familien mit Kindern sehr beliebt, da die Kleinen sich im Garten auf dem Spielplatz, dem Trampolin und im Sandkasten vergnügen können.

Einmal im Monat (immer am ersten Sonntag im Monat von 10-14 Uhr, außer im Januar) findet in Coatesville der Sonntagsmarkt statt, und es lohnt sich definitiv, Ihren Besuch um dieses Ereignis herum zu planen. Obwohl es sich nicht um einen traditionellen Bauernmarkt handelt, gibt es dort zahlreiche tolle Lebensmittelstände, Kunsthandwerk und Secondhand Schätze zu finden. Nehmen Sie sich Zeit für einen Kaffee, und genießen Sie einen ausgiebigen Bummel über diesen wunderschönen Markt.

 

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Neuseeland im Winter

Seit 13 Jahren lebe ich in jetzt schon in Deutschland und bisher habe ich es erfolgreich vermieden können, während des neuseeländischen Winters nach Hause zu fliegen. Seit wir zwei Kinder in der Schule haben, ist es allerdings deutlich schwieriger geworden, während des neuseeländischen Sommers dorthin zu fliegen. Das Reisen während unserer Weihnachtszeit ist relativ teuer und die Schulferien im Herbst und Frühjahr sind einfach nicht lang genug für eine solche Reise.

Letztes Jahr haben wir es dann einfach gewagt: Wir sind während unserer Sommerferien nach Hause geflogen, ins winterliche Neuseeland. Mein Mann hatte zu Anfang seine Zweifel. Er sah uns schon mit dicken Regenjacken und Pullis in Neuseeland frieren, während zu Hause in Deutschland alle den schönen, heißen Sommer genießen würden (der Sommer in Deutschland ist allerdings auch nicht gerade zuverlässig!). Auf der anderen Seite wussten wir, dass wir endlich mal genug Zeit haben würden, für unsere Freunde und Familie – ganze sechs Wochen hatten die Kinder Ferien – und dass die Flüge um diese Jahreszeit viel günstiger sein würden.

Als wir Anfang Juli in Auckland ankamen, war es erstaunlicherweise nur 2 Grad kälter als bei Abflug in Deutschland. Die Sonne schien, der Himmel war herrlich blau und unser winterliche Sommerurlaub konnte beginnen! Wir haben 5 Wochen in Neuseeland verbracht und hatten zum größten Teil wunderschönes Wetter mit viel Sonne. Ich kann mich eigentlich nur an zwei oder drei Tage erinnern, an denen es etwas ungemütlich war. Die mitgebrachten Kinderregenhosen und Gummistiefel kamen also gar nicht zum Einsatz. Trotz der kühlen Jahreszeit haben wir sehr viel Zeit am Strand verbracht – die Kinder sind sogar ins Wasser gegangen, was für mich allerdings nicht in Frage kam, weil ich es dann doch ein wenig zu kalt fand. Wir haben also trotz des Winters in Neuseeland einen unserer schönsten Familienurlaube überhaupt erlebt. Eine absolut lohnende Alternative!

 

Ein Beitrag von Megan Schrader