Mountainbiking In Neuseeland

 

Ein guter Start um eine Fahrradtour in Neuseeland zu planen, ist das New Zealand Cycle Trail Network. Hier werden Mehrtagesfahrten angeboten, wie z.B. der etwas fortgeschrittenere „Old Ghost Road“ Trail, oder der etwas einfachere, aber wunderschön gelegene „Timber Trail“. In ganz Neuseeland gibt es unzählige, fantastische Fahrradwege, die jedem Radfahrer, je nach Interesse und Ambitionen genau das Richtige bieten.

Hier ein paar Tipps zu Neuseelands besten Mountainbike Regionen:

ROTORUA
Rotorua ist ein absoluter Traum für Mountainbiker und eine international bekannte Mountainbike Destination, die eine große Auswahl an Fahrrad Veranstaltungen, unter anderem das Crankworz Festival, ausrichtet.

Whakarewarewa Forest
Die legendären Fahrradwege, die sich hier mitten durch den üppigen, dichten Busch und die Redwood Wälder schlängeln, machen diese Gegend zum wahren Mountainbike Mekka. Vom einfachen Anfänger-Radweg bis hin zum Profi-Trail, findet hier jeder Biker seine Herausforderung. Für Downhill-Fahrer, oder müde Beine, gibt es sogar einen Shuttle Service.

Skyline Rotorua Gravity Park
Das Skyline Rotorua ist Neuseelands erster Fahrradlift, welcher Bikern das ganze Jahr über Zugang zu mehr als 8km Downhill Trails, auf weltklasse Niveau, möglich macht. Die einzelnen Gondeln können bis zu vier Personen mit je einem Fahrrad befördern.

WELLINGTON
Wellingtons hügelige, von Büschen überzogene Landschaft, bietet auf insgesamt 350km Strecke, zahlreiche verschiedene Fahrradwege und sorgt für ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Mountainbike Erlebnis. Wellington ist ideal, falls Sie mit Ihrem eigenen Fahrrad unterwegs sind, denn die Stadt ist recht kompakt und die Biketrails sind von überall in der Stadt sehr leicht zu erreichen.

Makara Peak Mountain Bike Park
Makara Peak Mountain Bike Park ist ein preisgekrönter Bike Park, nur 15 Fahrminuten von der Stadt entfernt. Der Park verfügt über zahlreiche verschiedene Trails, mit einer Gesamtstrecke von insgesamt 40km Länge. Hier kommt jeder, ob Anfänger oder Profi, auf seine Kosten. Der Fahrradverleih „Mud Cycles“ befindet sich ganz in der Nähe.

Polhill Reserve
Nur ein paar Minuten von der Innenstadt aus entfernt, im Aro Tal, liegt das Polhill Reserve, welches sich auch bestens für tolle Fahrradtouren eignet.

Mount Victoria
Nur fünf Minuten von der Stadt entfernt, befindet sich Mount Victoria. Auch hier kann man sehr gute Radtouren machen, und sich aus einer großen Auswahl von Trails, mit verschiedenen Niveaus, den passenden aussuchen.

NELSON
Als Inhaber des IMBA (International Mountain Bicycling Association) Gold Status, kann sich Nelson zu recht stolz präsentieren. Die Trails dort erstrecken sich teilweise von den Bergen bis hin zum Meer und bieten tolle, abwechslungsreiche Fahrradtouren für alle Niveaus.

Kaiteriteri Mountain Bike Park
Dieser professionell entworfene Mountainbike Park befindet sich in der Nähe des atemberaubend schönen Abel Tasman Nationalparks. Der Zutritt zum Park ist umsonst und kontinuierlich werden tolle, neue Radwege dort eröffnet.

QUEENSTOWN
Die Gegend, mit seinen atemberaubenden Bergkulissen, ist umwerfend schön und so ist es kein Wunder, dass Queenstown zu den beliebtesten Regionen für Mountainbiker gehört.

Rude Rock & Skippers Canyon
Biker aus der gesamten Welt kommen hierher, um die Downhill Trails zu erleben, die selbst dem ambitionierten Mountainbiker das Adrenalin durch den Körper jagen lassen. Das Ganze findet statt vor einer atemberaubenden Bergkulisse.

Queenstown Bike Park
Skyline Queenstown – der damals erste Fahrradlift, mit dessen Gondeln man zum Queenstown Bike Park kommt. Die Radwege im Park addieren sich zu einer Gesamtlänge von 30km Fahrtstrecke und bieten abwechslungsreiche Fahrten durch die Pinienwälder des Ben Lomond Reserve.

CHRISTCHURCH
Auch in Christchurch gibt es viele tolle Mountainbike Strecken.

Christchurch Adventure Park
Der erst kürzlich eröffnete Christchurch Adventure Park ist Heimat des längsten Sesselliftes des Landes. Er bringt Besucher und Radfahrer mit ihren Rädern auf den Gipfel der Port Hills, von wo aus man atemberaubende Blicke auf die Stadt, die Canterbury Plains und die südlichen Alpen hat. Vom Beginner Trail bis hin zu extrem anspruchsvollen „pro-line black“ Biketrails, können Radfahrer hier Ihre persönliche Herausforderung finden. Auch weitere, kleinere Mountainbike Areale, die sich um Christchurch herum befinden, wie z.B. McLeans Island oder Bottle Lake Forest, sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Dem deutschen Winter entkommen

Jetzt haben wir wieder diese Jahreszeit, in der ich das Leben in Deutschland besonders unangenehm finde. Der kalte, nasse Winter zieht sich noch Wochen hin und es scheint kein Ende der trüben Tage in Sicht. Die geschäftige Weihnachtszeit ist längst vorbei und der Christbaum lange entsorgt. Das graue Wetter, die letzten, matschigen Schneereste und der eisige Wind laden nicht gerade zu längeren Aufenthalten im Freien ein, und so eilen die meisten Menschen vom Auto zum Haus, um möglichst schnell wieder im Warmen zu sein und der unangenehmen Kälte zu entkommen.

Man darf aber nicht vergessen: Dies ist gleichzeitig die schönste Jahreszeit in Neuseeland! Dort ist es jetzt Hochsommer. Auf den Fotos, die meine Familie und Freunde mir diese Tage schicken, sieht man sie am Strand mit den Kindern Cricket oder Rugby spielen, oder beim surfen oder Body-boarden. Es werden Leckereien auf den Grill gelegt und die Sonne bis zum letzten Strahl ausgenutzt. Es ist einfach die perfekte Jahreszeit, um in Neuseeland z.B. einen der schönen „Great Walks“ auszuprobieren, oder einen der zahlreichen anderen Wanderwege, die sich durch das Land ziehen. Hier kann man abgelegene Strände, steile Klippen, Flusstäler, verwunschene Wälder, Graslandschaften oder dramatische Berglandschaften erkunden. Das Wetter um diese Jahreszeit ist meistens sehr zuverlässig und eignet sich bestens zum Wandern, Fahrradfahren, Kajakfahren und für die zahllosen weiteren Outdoor-Aktivitäten, die man in Neuseeland so unternehmen kann. Außerdem ist es auch die perfekte Jahreszeit um eines der schönen Weingüter des Landes zu besuchen, ein ausgedehntes Mittagessen zwischen den Reben einzunehmen, und einen lokalen Pinot Noir oder Sauvignon Blanc zu probieren.

Meiner Meinung nach sind der Februar und der März die besten Monate um eine Neuseelandreise zu machen (und gleichzeitig dem langen deutschen Winter zu entkommen). Viele der Hochsaison-Touristen, die ihre Weihnachtsferien nutzen, um nach Neuseeland zu kommen, sind schon wieder abgereist und die Schulen im Land haben schon wieder begonnen, so dass die Kiwi-Familien zu Hause oder am arbeiten sind. Man merkt jetzt deutlich, dass es überall viel leerer ist, als zur Hauptreisezeit. Das Meerwasser hat sich mit Hilfe der Sonnenstrahlen der letzten Monate inzwischen ein wenig aufgewärmt und lädt zum baden ein. Es gibt außerdem mehr Auswahl an Unterkünften und bezahlbaren Flügen, so dass man bei der Buchung relativ flexibel sein kann.

Natürlich sind Eltern mit Schulkindern an die Hauptreisezeiten gebunden. Ich rate aber jedem, der es irgendwie einrichten kann, zu dieser Zeit nach Neuseeland zu reisen! Wenn ich es nur irgendwie könnte, würde ich jedes Jahr im Februar und März nach Neuseeland fliegen, den unschönen, deutschen Winter hinter mir lassen, und auf der anderen Seite der Erde ein paar paradiesische Wochen verbringen!!

Das Fjordland von Te Anau aus erkunden

Die meisten Neuseelandbesucher machen auf ihrer Reise durch Neuseeland einen Abstecher in die Fjordland Region, um den Milford Sound oder Doubtful Sound zu sehen und dort eine der tollen Wanderungen zu machen. Viele Reisebüros empfehlen diesen Ausflug nach Fjordland als Tagesausflug von Queenstown aus, was bedeutet, dass man relativ viel Zeit zum Autofahren einplanen muß. Wir raten unseren Kunden immer, entweder in Te Anau oder in Manapouri zu übernachten, wenn sie in diese Region fahren, damit sie dort ein bisschen mehr Zeit zum erkunden haben und außerdem die besondere Gastfreundlichkeit vor Ort kennen lernen können. Von Te Anau aus kann man ein paar sehr empfehlenswerte Ausflüge machen, wie z.B. eine geführte Wanderung oder eine Bootsfahrt auf der „Faith“. Die Faith ist ein 20 Meter langes, in Schottland gebautes, Segelboot aus Teakholz, Eiche und Mahagoni, welches am historischen Anlegeplatz von Te Anau liegt. Die Segelbootfahrt durch das fast unberührte Wasser des Lake Te Anau, umgeben von der imposanten Natur des Fjordland Nationalparks, mit seinen uralten Wäldern, malerischen Inseln, den versteckten Buchten und den Bergkulissen, lohnt sich auf jeden Fall.

Außerdem bietet der Veranstalter Real Journeys eine Tour durch die Glühwürmchenhöhlen an. Die Tour beginnt mit einer malerischen Schifffahrt, die zum westlichen Ufer des Te Anau Sees führt. In den Höhlen wird man mit einem kleinen Boot zu einer versteckten Grotte gebracht, welche von tausenden Glühwürmchen bewohnt wird.

Wer die Fjordland Region einmal aus der Vogelperspektive sehen möchte, der hat die Möglichkeit, einen tollen Hubschrauberrundflug mit dem Anbieter Southern Lakes Helicopters zu machen. Auf dieser atemberaubenden Tour kann man die Fjorde und Berglandschaften besonders gut überblicken. Am nördlichen Ende des Sees wird der erste Zwischenstopp auf einem Gletscher ohne Namen eingelegt. Danach geht es weiter über den Milford Track zum nächsten Stopp am wunderschönen, strahlendblauen Lake Erskine.

Für Besucher, die am Tauchen interessiert sind, gibt es die Möglichkeit im Milford Sound/ Piopiotahi Marine Reserve zu tauchen. Der Milford Sound bietet ein einzigartiges Taucherlebnis, da die Süßwasserschicht, welche sich über dem Salzwasser an der Oberfläche befindet, eine Tier- und Pflanzenwelt nach oben lockt, welche normalerweise an viel tieferen Stellen im Meer zu finden ist. Aufgrund dieser Wassereigenschaft haben Taucher hier die Gelegenheit, seltene Fischarten in nur ein paar Metern Tiefe zu entdecken.

Die Tauchgänge werden für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten.

James Cameron in Neuseeland

Das offizielle Tourismusbüro von Neuseeland hat eine Kampagne über den berühmten Filmemacher James Cameron (Aliens, Terminator, Titanic und Avatar) gestartet. Cameron und seine Frau Suzy leben seit 4 Jahren in Neuseeland und haben sich dort einen zweiten Wohnsitz geschaffen. Zitat Cameron: „Für Naturliebhaber und Menschen, die das Abenteuer suchen, gibt es keinen besseren Ort auf dieser Welt“. Teil der Kampagne ist ein Film Clip mit dem Namen: „James Cameron’s New Zealand“. Außerdem gibt es einige weitere Kurzfilme über Menschen und Kultur, Neuseelands Weinproduktion, Reisen und Landschaft, Wandern in Neuseeland, Städte und Kunst, und die Alpine Landschaft.
Mehr Infos zur Kampagne unter: http://www.newzealand.com/int/feature/james-cameron-new-zealand/

Moana der Albatros

Albatrosse sind die größten Seevögel der Welt und um Neuseeland herum relativ verbreitet. Es gibt 14 verschiedene Albatros-Arten, die in der Region brüten – mehr als an jedem anderen Ort der Welt! Einige Arten sind extrem selten, wie z.B. der Chatham Islands Mollymawk, der nur auf einer einzigen, der Chatham Inseln seine Nester baut. (Mehr Info auf der DOC Webseite: DOC:Albatrosses)

 

Außerdem leben in der Neuseeland Region zwei Arten der Königsalbatrosse, die größte Art unter ihnen. Da diese Vögel meistens an sehr abgelegenen Orten leben, ist es ziemlich schwierig, sie zu Gesicht zu bekommen. Wenn man auf seiner Neuseelandreise nach Dunedin kommt, sollte man sich auf jeden Fall die Zeit nehmen und das Royal Albatross Centre, auf der Otaga Halbinsel, besuchen. Dort am Pukekura/Taiaroa Kap gibt es die einzige, auf dem Festland brütende, Königsalbatros Kolonie. Es ist also eine einzigartige Gelegenheit, diese majestätischen Vögel in der Natur zu erleben und die Vogelfamilien zu beobachten.

Wenn Sie es nicht nach Dunedin schaffen, können Sie die kleine Moana, ein Albatros Küken, welches am 21. Januar 2016 geschlüpft ist, per live Webcam beobachten. Die Webcam befindet sich direkt vor Moanas Nest und ist zu erreichen unter: Moana: Royal Cam

Es ist eine schöne Gelegenheit zu beobachten, wie ein Albatros Küken großgezogen wird. Moanas Eltern haben sich am Anfang bei der Fütterung immer abgewechselt. Jetzt, wo sie etwas größer geworden ist, lassen sie sie auch schon mal eine Weile alleine im Nest, wenn sie auf die Suche nach Nahrung gehen. Es kann also sein, dass man nur ein leeres Nest sieht, wenn man auf den Livestream schaltet, aber Moana ist sicher nicht weit weg. Sie muß immer in der Nähe bleiben, damit sie es nicht verpasst, wenn ihre Eltern zum Füttern zum Nest zurückkommen.

Stewart Island – ein echtes Abenteuer

Im Januar 2014 haben wir 3 Nächte und 4 Tage auf Steward Island verbracht. Viele Neuseeländer haben diese Insel noch nie besucht, aber wir wussten sofort, dass wir dort hinwollten – wir hatten so viel Wunderbares gehört vom tollen kristallklaren Wasser und der umwerfenden Flora und Fauna. Steward Island ist noch mal ganz anders als die Nord- oder die Südinsel, und man kommt sich vor, als ob dort die Zeit stehengeblieben wäre: Die Natur ist unberührt, pre-historisch und einfach wunderschön. Ein Paradies für Naturliebhaber, welches ich als ein unvergessliches, einmaliges Erlebnis nur empfehlen kann.

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