James Cameron in Neuseeland

Das offizielle Tourismusbüro von Neuseeland hat eine Kampagne über den berühmten Filmemacher James Cameron (Aliens, Terminator, Titanic und Avatar) gestartet. Cameron und seine Frau Suzy leben seit 4 Jahren in Neuseeland und haben sich dort einen zweiten Wohnsitz geschaffen. Zitat Cameron: „Für Naturliebhaber und Menschen, die das Abenteuer suchen, gibt es keinen besseren Ort auf dieser Welt“. Teil der Kampagne ist ein Film Clip mit dem Namen: „James Cameron’s New Zealand“. Außerdem gibt es einige weitere Kurzfilme über Menschen und Kultur, Neuseelands Weinproduktion, Reisen und Landschaft, Wandern in Neuseeland, Städte und Kunst, und die Alpine Landschaft.
Mehr Infos zur Kampagne unter: http://www.newzealand.com/int/feature/james-cameron-new-zealand/

Abel Tasman Webcams

Für diejenigen von uns, die nicht so oft auf die Südinsel von Neuseeland kommen und vielleicht ein wenig Fernweh haben, gibt es jetzt die Möglichkeit online zu gehen, um per Webcam zu schauen, wie es gerade im Abel Tasman Nationalpark aussieht. Die Kameras auf der Webseite des Janszoon Projektes zeigen ein aktuelles Foto von Awaroa, Torrent Bay, Astrolabe und Anchorage, welches sich alle 10 Minuten ändert – man kann sich fast vorstellen, dort zu sein! Man hat natürlich die Möglichkeit, sich durch die Bilder des ganzen Tages zu scrollen um so einen Eindruck von einem typischen Abel Tasman Tag zu bekommen.

Probieren Sie es aus unter: http://www.janszoon.org/the-park/webcams/

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(Das Janszoon Projekt ist eine private Initiative, die mit dem New Zealand Department of Conservation zusammen arbeitet, um den Abel Tasman Nationalpark zu erhalten.)

Neue Geldscheine in Neuseeland

Seit Mai diesen Jahres gibt es in Neuseeland neue 20, 50, und 100 Dollar Scheine. Auf ihnen sind einheimische Vögel abgebildet, die durch Raubtiere, wie z.B. dem Opossum, dem Wiesel oder durch Ratten, bedroht sind. Das Neuseeland Department of Conservation und verschiedene andere engagierte Tierschutz-Gruppen, setzen sich dafür ein, dass diese bedrohten Vogelarten geschützt werden. Man hofft jetzt, dass die Abbildungen der gefährdeten Arten zusätzlich dazu beitragen können, den Artenschutz mehr in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses zu rücken und die Menschen auf dieses Thema aufmerksam zu machen.

Die neue $20 Banknote. Foto: Reserve Bank of New Zealand

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Auf dem neuen 20 Dollar Schein ist einer der schnellsten Vögel des Landes, der Kārearea oder Neuseelandfalke, abgebildet. Dieser Vogel kann bis zu 100 km/h schnell werden und Beute fangen, die größer ist als er selbst. Es wird geschätzt, dass es von dieser bedrohten Art nur noch ca. 5000 bis 8000 Exemplare gibt. Zwei der Organisationen, die sich auf vielfältige Weise für diese Vogelart einsetzen, sind der Wingspan Birds of Prey Trust und der Marlborough Falcon Conservation Trust. Außerdem ist auf dem Schein das Marlborough Rock Daisy (Marlborough Felsen Gänseblümchen) abgebildet. Sie wächst am Tapuae-o-Uenuku Berg, dem höchsten Gipfel des nordöstlichen Teils der neuseeländischen Südinsel. (Man findet dieses Gänseblümchen auch an der Kaikoura Küste, wo es aus den felsigen Steilhängen wächst.)

Die neue $50 Banknote. Foto: Reserve Bank of New Zealand

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Auf dem neuen 50 Dollar Schein ist der blaue Pilz (von den Māori auch Werewere-Kōkako genannt) und der Kōkako, ein heimischer Vogel welcher auch zu den bedrohten Arten gehört, zu sehen. Der Kōkako ist für seinen markanten, lauten Gesang bekannt, der weit durch den neuseeländischen Wald zu hören ist. In den 1990er Jahren wurde vom Neuseeland Department of Conservation gemeinsam mit dem Gemeinderat in Auckland, ein Projekt zur Rettung der letzten 21 Kōkakos ins Leben gerufen. Seitdem ist die Population, durch das Bewachen der Nester und die vorsichtige Umsiedlung mancher Vögel, langsam wieder angestiegen. Bei der letzten Zählung in 2015 wurden 55 Pärchen dieser wunderbaren Vögel gesichtet!

Die neue $100 Banknote. Foto: Reserve Bank of New Zealand

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Der neue 100 Dollar Schein ist mit der Lichen-Motte, dem Mohua Vogel, und dem Eglinton Tal (Fiordland Nationalpark) bedruckt. Die Lichen-Motte (auch Zebramotte genannt) ist für ihre einzigartigen Tarnfarben bekannt, die ihr die Möglichkeit geben, sich perfekt in den Wäldern des Fjordlandes zu verstecken. Der Mohua (auch Gelbköpfchen) ist ein kleiner insektenfressender Sperlingsvogel, der nur auf der Südinsel zu finden ist. Er baut seine Nester in Baumhöhlen, was ihn sehr angreifbar für kleine Raubtiere, wie z.B. dem Opossum, dem Wiesel oder Ratten macht. Eine regelrechte Räuber Plage war im Jahre 2000 dafür verantwortlich, dass der Mohua aus den Marlborough Sounds inzwischen verschwunden ist und seine Population auch auf dem Rest der Südinsel extrem niedrig ist. Das Neuseeland Department of Conservation versucht im Zuge seines „Battle für our Birds“ Programm, in welchem Schädlingsbekämpfung eine wesentliche Rolle spielt, den Mohua zu retten.

Mehr Informationen über die neuen Geldscheine, auch die neuen $5 und $10 Dollar Scheine, die im Oktober herauskommen, gibt es unter: http://www.brightermoney.co.nz